
Auf ein einsatzreiches Jahr und viele erfolgreiche Veranstaltungen konnte Feuerwehr Biberbach bei ihrer Jahreshauptversammlung zurückblicken. Kommandant Rainer Würz berichtet von insgesamt 36 Einsätzen, von denen vor allem das Hochwasser Anfang Juni in Erinnerung bleiben wird. Dort waren in Biberbach über 50 Anwesen betroffen, zusammen mit spontanen freiwilligen Helfern wurden rund 40 Tonnen Sand in Sandsäcke gefüllt. Aber auch bei der technischen Hilfeleistung nach diversen Verkehrsunfällen und bei einigen Brandeinsätzen hatten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte gut zu tun. Für Heiterkeit sorgte der Bericht von zwei Tierrettungen, bei denen dieselbe Katze gleich zweimal von einem Baum gerettet werden musste. Zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellten sich der Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ und bestanden mit Bravour.
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Auch in diesem Jahr stellten sich wieder zwei Gruppen der Feuerwehr Biberbach der Leistungsprüfung. Nachdem im letzten Jahr die Variante in technischer Hilfeleistung abgelegt wurde, stand in diesem Jahr der Brandeinsatz auf der Tagesordnung.
Unter den wachsamen Augen der Schiedsrichter der Kreisbrandinspektion wurde ein Löscheinsatz mit Vornahme von drei Rohren simuliert. Dazu musste eine Verkehrsabsicherung und die Wasserversorgung aufgebaut werden. Im Anschluss musste zudem eine Saugleitung bestehend aus vier Saugschläuchen gekuppelt werden. Je nach abzulegender Stufe waren außerdem noch Zusatzfragen im Bereich der ersten Hilfe und Gefahrgut- und Hinweiszeichen zu beantworten.

Auf ein aktives Jahr konnte Kommandant Rainer Würz bei der Jahreshauptversammlung der Biberbacher Feuerwehr zurückblicken. Bei insgesamt 27 Einsätzen war die Wehr im vergangenen Jahr gefordert, der Schwerpunkt lag dabei mit 16 Einsätzen auf der technischen Hilfeleistung. So mussten einige Verkehrsunfälle auf den Staats- und Kreisstraßen abgearbeitet werden. Auch mit Tieren hatte die Feuerwehr zu tun: Ein Pfau hatte sich auf einen Baum verirrt und konnte sicher zu Boden gebracht werden. Ihre Weide unbefugt verlassen hatten zwei Rinder, diese mussten zwischen Biberbach und der Zollsiedlung lokalisiert und zusammen mit dem Besitzer wieder eingefangen werden.
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Wie seit vielen Jahren üblich, stellten sich auch heuer wieder zwei Gruppen der Feuerwehr Biberbach der Leistungsprüfung, dieses Mal im Bereich der Technischen Hilfeleistung (THL). Simuliert wurde unter den wachsamen Augen des Schiedsrichterteams der Kreisbrandinspektion ein nächtlicher Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person. Zunächst musste die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr abgesichert und ausgeleuchtet werden. Nach dem Aufbauen der Geräteablage und dem Sichern und Unterbauen des Unfallfahrzeugs wurde das Befreien der Person simuliert. Je nach abzulegender Stufe mussten die Teilnehmer eine Zusatzaufgabe aus dem Bereich Gerätekunde einzeln oder als Trupp absolvieren.

Viel zu sehen gab es beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr Biberbach im Rahmen des Marktsonntages. Neben der Fahrzeugausstellung, die vor allem die kleinen Besucher besonders faszinierte, gab es auch einige spektakuläre Vorführungen. So wurde demonstriert, was passiert wenn versucht wird brennendes Fett mit Wasser zu löschen: Ein Feuerball vom sechs bis sieben Metern Höhe ist das Ergebnis, eine sogenannte Fettexplosion. Dabei verdampft das Wasser schlagartig und reißt brennende Fetttröpfchen mit sich. Stattdessen sollte man einen brennenden Topf mit Fett besser mit einem Deckel abdecken, sodass die Flammen erstickt werden.